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Anti-Product-Placement

abercrombie__fitch_jersey_shore_product_palcementDas amerikanische Modeunternehmen Abercrombie & Fitch (A&F) bietet Mike Sorrentino Geld dafür an, die Produkte des Unternehmens NICHT mehr zu tragen. A&F ist besorgt, dass die Verbindung zwischen dem "Realitystar" der Serie Jersey Shore und der Marke einen Schaden anrichten könnte.

 

 

Mike Sorrentino (Spitzname "the Siutatuon") ist für sein Markenzeichen, das Präsentieren seines Sixpacks, bekannt. Häufig ist dabei auch der Bund der Unterwäsche von Abercrombie & Fitch zu sehen.  Das großteils prollige Auftreten der Italo-Amerikaner, die bei ihren Sommerurlauben begleitet werden, passt jedoch offenbar nicht zum Selbsbild der Marke. Daher bittet man direkt alle Jersey Shore "Darsteller" auf die Marke zu verzichten.

A&F veröffentlichte unter dem Titel WIN-WIN-Situation eine Stellungname: "We are deeply concerned that Mr. Sorrentino's association with our brand could cause significant damage to our image. We understand that the show is for entertainment purposes, but believe this association is contrary to the aspirational nature of our brand, and may be distressing to many of our fans. We have therefore offered a substantial payment to Michael 'The Situation' Sorrentino and the producers of MTV's The Jersey Shore to have the character wear an alternate brand. We have also extended this offer to other members of the cast, and are urgently waiting a response."

Die Antwort via Twitter ließ nicht lange auf sich warten. Sorrentinos Kollege Paul "DJ Pauly D" DelVecchio meint, A&F sollte aufhören T-Shirts zu produzieren, die auf Sprüchen der Serienteilnehmer basieren.  So gäbe es ein Shirt mit dem Aufrduck "GTL" was in der Serein als Abkürzung für  "gym, tan, laundry" steht.  Es gibt ebenfalls ein Shirt mit dem Aufdruck "The Fitchuation", was offenbar eine Anlehnung an den Spitznamen Sorrentinos ist.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob das Ganze eine clevere PR-Aktion ist, oder sich Produktmanger und Marketingverantwortliche bei A&F nicht über den Kurs einig sind. Jedenfalls nimmt das Unternehmen in Kauf, dass eine offensichtlich interessierte Käuferschaft möglicherweise verprellt wird. Immerhin schauten sich die letzte Staffel im Schnitt 8,8 Millionen Zuschauer an.  Mike Sorrentino indes kann dafür doppelt abkassieren: Laut tmz.com bietet  Verleger Larry Flynt Geld dafür, dass er die Modelinie seines Hustler-Magazins trägt. Das nennt man dann wohl win-win-win-Situation.

 

 

 

 

(Quellen: abercrombie.com, serinjunkies.de, tmz.com, youtube.de)