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Pressestimmen zu James Bond Placements

Heineken Product Placement James BondDa hat Spion im Auftrag der britischen Krone der Marketingdisziplin Product Placement keinen guten Dienst erwiesen. Häufig fiel das Wort "Authentizität" in den letzten Wochen und Monaten, wenn es um erfolgreiche Produktplatuierungen ging. So auch bei den Awardgewinnern von Pandora oder Hasbro. Doch was der Vorreiter in Sachen Produktplatzierung da in die Kinos brachte, war eindeutig zu viel - so zumindest sieht es die deutschsprachige Presse: 

Die Welt: "Mein Aston Martin, meine Omega, mein Anzug von Tom Ford: Im neuen Bond-Film wimmelt es nur so von Markenprodukten. Dabei ist der neue Bond nur die Speerspitze des Product-Placement-Wahns. Längst sind große Kinofilme vor allem auch Plattformen für eine immer dreister agierende Werbewirtschaft."

ORF.at: "Wenn es die Finanzen verlangen, dann gewöhnt sich auch ein Mann von Welt an billigere Getränke - und greift statt zum Wodka Martini nun zum Seidel Bier."

Überschrift WirtschaftsWoche:  "Mein Name ist Brand, James Brand"

Handelsblatt: "James Bond, der berühmteste Geheimagent der Kinogeschichte, arbeitet nicht nur im Auftrag seiner Majestät. Nein, der Mann steht auch stets im Dienst des Werbekunden, um einen Teil der hohen Filmproduktionskosten bereits vor dem Verkauf der ersten Kinokarte hereinzuholen."

Dabei stellt die Augsburger Allgmeine klar, dass es früher noch plumper zuging: "Im James-Bond-Film "Ein Quantum Trost" dreht sich sogar das erste Gespräch zwischen dem Agenten und seinem späteren Bondgirl Vesper, gespielt von Eva Green, um die Uhrenmarke. "Rolex?", fragt sie ihn mit Blick auf seine teure Uhr. Er antwortet lässig: "Omega." Sie daraufhin schmachtend: "Wunderschön." Schleichwerbung kann wohl kaum weniger subtil sein..."

Auf der anderen Seite: Hört man nicht genau diese Art von Unterhaltung nach Produkten im wahren Leben auch?

Aber wie ist das mit der Authentizität im Falle Heineken. BBC sieht das eher kritisch. Daniel Craig dagegen nimmt es mit Gelassenheit: