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Mehr Product Placement auf dem asiatischen Markt

PP_LinWas das Thema Werbung angeht, ist man insbesondere in China eher restriktiv. Zudem sind im regulierten Medienmarkt die Möglichkeiten sehr beschränkt. Product Placement ist hier eine wichtige Alternative zur klassischen Werbung um Produkte und Marken auf dem asiatischen Markt bekannt zu machen.  Bisher jedoch war die Zahl der U.S.-Filme, welche auf dem Chinesischen Kinomarkt zugelassen wurde streng beschränkt.

Eine Erhöhung dieses Limits durch eine Vereinbarung mit den sechs größte Hollywoodstudios bietet nun mehr Optionen für Produktplatzierungen. Die Verhandlungen der MPAA (Motion Picture Association of America) führt aber auch dazu, dass der Anteil der Einnnahmen durch verkaufte Tickets von 13 % auf 25 % steigen.

Marken, die sich ganz auf Produktplatzierungen einlassen und mit wenig Kontrolle leben können haben durchaus die Möglichkeiten in heimischen Produktionen zu erscheinen. Chinesische Vermittler sind seit einiger Zeit auch auf dem Deutschen Markt aktiv.

Noch vielversprechneder sind Celeprity Placements mit Kino- oder Sportstars die in Amerika oder Europa erfolgrewich sind und Chinesische wurzeln haben.

Jeremy Lin ist ein aktuelles Beispiel. Der Junge (* 23. August 1988 in Palo Alto, Kalifornien) ist Chinesischer Abstammung und lebt den amerikanischen Traum. Nachdem er über Jahre nur niedrigdotierte Kurzverträge erhielt stellt er seit kurzem einen Rekord nach dem anderen ein. Jedes Produkt, mit dem Lin in nächster Zeit fotografiert wird, dürfte ebenfalls Aufmerksamkeit bekommen. Im Deutschen Fussball spielen asiatische Talente seit geraumer Zeit sowohl Gehälter als auch Ablösesummen spielend ein, da sie im Fokus der öffentlichkeit stehen. Bei Borussia Dortmunds Shinji Kagawa waren teilweise 3 Kamerateams Full-Time im EInsatz um den Spieler zu begleiten.