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Product Placement made in China

Vielen chinesischen Unternehmen scheint der Heimatmarkt nicht mehr auszureichen. Laut der meisten Fachleute ist es nur noch eine Frage der Zeit bis chinesische Brands den Weltmarkt bestimmen. Den chinesischen Marketingköpfen fiel auf, dass sich in der westlichen Welt Marken insbesondere durch Product Placement wesentlich effizienter in den Köpfen der Verbraucher manifestieren lassen.

So stand erstmalig zur Fußball-WM 2010 ein chinesisches Unternehmen auf der Liste der Hauptsponsoren – Yingli Solar, neben einem weiteren Sponsorings 2014 in Brasilien unterschrieb das chinesische Unternehmen Anfang des Jahres einen sieben Millionen Euro schweren Sponsoringvertrag mit dem deutschen Rekord-Meister Bayern München. [1]

Auch die Produktplatzierung in der Markenhochburg Hollywood bekommen Gesellschaft aus Fernost. In dem dritten Teil futuristischen Filmreihe Transformers waren gleich vier chinesische Brands zu sehen. So platzierte beispielsweise der Hersteller Yili sein Produkt – die „Shuhua-Milch“. Desweiteren setzten sich Meters/bonwe – eine chinesische Modemarke, TCL – der sechstgrößte Hersteller aus dem TV-Segment und Lenovo in Szene. [2]

 

 

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Laut Sing Qi, der Marketingleiterin von Lenovo Commercial, sei dies „Teil einer globalen Marketingstrategie“ und das Product Placement ein „großer Schritt im Rahmen der internationalen Expansion“.

Lenovo-Clip:



 

 

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[1] www.sueddeutsche.de
[2] www.faz.net

Shuhua-Milch: http://de.ce.cn/ga/Wirtschaft/201107/29/W020110729603401972007.jpg

Autor:   N.A.J.