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Dynamisches Product Placement

how_i_met_your_mother_product_placement__logoIn Wiederholungen von z.B. alten „How I met your mother“ sind Plakate von aktuellen Kinofilmen zu sehen z.B. von „Zoowärter“. Diese Art der Nutzung alter Medienprodukte als Werbeträger scheint in den USA aktuell die Runde zu machen. Befürworter von Product Placement finden dies auch sicherlich gut und betrachten es als einen logischen Schritt. Die Fans allerdings „kotzen“ schon jetzt in den entsprechenden Foren darüber ab.

Meiner Ansicht nach ist diese Form von Branded Entertainment auch absolut mit Vorsicht zu genießen, sowohl für die platzierende Marke, als auch für die Medienproduktion. Denn durch das unterschiedliche Alter von Medienprodukt und Markenprodukt wird der Rezipient sofort darauf aufmerksam und stellt u.U. fest, dass hier etwas nicht stimmt – siehe Fanforen. Dies schadet der Glaubwürdigkeit der Marke genauso wie der Glaubwürdigkeit der Story und somit dem Medienprodukt.


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Auch bei dieser Form von Branded Entertainment greift also wieder die alte Placer-Regel: Das Placement muss natürlich und integer sein. Dies ist hier nicht gegeben.


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In den USA nennt man die Integration „Dynamic Product Placement“ und wird z.B. von SeamBI angeboten http://www.seambi.com/

Ein Videobeispiel finden Sie hier:


Autor: Christian Hofbauer