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Medienanstalten zu Product Placement

Die ersten Umsetzungen der neuen Regeln für Produktplatzierungen im TV-Programm führten nur selten zu Grenzfällen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von den Medienanstalten in Auftrag gegeben wurde.

Laut der  Medienforscher des Instituts IM.GÖ liegt der der Schwerpunkt von Product Placement in Deutschland aktuell bei Shows und TV-Serien.  Wirtschaftlich beurteilt Projektleiter Helmut Volpers die Lage so: "Bislang gibt es keine flächendeckende Durchdringung mit bezahlten Produktplatzierungen. Trotz der deutlichen Liberalisierung des Gesetze nutzen die Sender diese Form der Erschließung neuer Finanzierungsquellen noch nicht in großem Umfang."

Grenzfälle gab es trotzdem wenn Produkte "verkaufsfördernd" präsentiert wurden oder die Kennzeichnung der Produktplatzierung fehlte. Beispielsweise sind eine Sendung des ARD-"Morgenmagazins", in der ein pflanzliches Öl als Treibstoff vorgestellt wurde. Oder eine Folge der RTL-Doku-Soap "Undercover Boss", in der die Tiefkühlkostmarke "Eismann" prominent präsentiert wurde. Die Folge: Alle Fälle werden von den zuständigen Medienanstalten geprüft.

"Weder gibt es eine 'Überregulierung', wie hier und da prophezeit wurde, noch ist auf der Seite der Sender eine 'Goldgräbermentalität' erkennbar", so Thomas Fuchs, Vorsitzender der Medienaufsichtsbehörde ZAK.

 

 

 

 

(Quelle: mediabiz .de)