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„Wetten, dass...“, das ZDF & Audi


286px-Wetten-dassVor einigen Monaten sind Audi und das ZDF eine enge Kooperation in der Show „Wetten, dass...“ eingegangen (früher war es statt Audi z.B. Mercedes Benz). Das ZDF hiess es, sei sehr kreativ, wenn es um die Kreation neuer Programmideen und verschachtelter Kooperationsverträge ginge. Laut Gesetz nennt man diese Form der Kooperation „Beistellung“, da Audi dem ZDF nichts bezahlt.

Laut dem Fachmagazin „Journalists“ zahlt Audi für diese Kooperation 1,8 Mio. € für 2 Staffeln – nicht an das ZDF, sondern an die Firma Dolce Media GmbH. Das ZDF demetiert diese Behauptung. (GF: Christoph Gottschalk – der Bruder von Thomas Gottschalk). Product Placement bei öffentlich-rechtlichen Sendern ist allerdings seit April verboten.

Zu diesem Fall gibt es in einem Focus-Interview aufschlussreiche Informationen: Dolce Media GmbH kümmert sich um die Vermarktung der Show und das ZDF produziert.

 

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Quelle: FOCUS

Thomas Gottschalk agiert zudem als Werbepartner bei Events von Audi. Die Website http://www.wetten-dass.com/ wird ebenfalls von der Dolce Media GmbH betrieben.

Dass allerdings nun für den tragischen Unfall bei „Wetten, dass...“ das Sponsoren-Konzept von Audi verantwortlich gemacht wird (vgl. Meedia), geht doch ein wenig zu weit. Auch epd Medien unterstellen dem ZDF, dass es durch die riskante Wette nur dem Groß-Sponsor gerecht werden wollte.

Der Wetteinsatz handelte davon, über fahrende Autos zu springen. Ob für den Fernsehzuschauer nun ein Firmenlogo auf dem Auto zu sehen ist oder nicht, macht die Wette nicht ungefährlicher. Die Wette war sehr gefährlich – Sponsorenverträge hin oder her. Natürlich kann man nun im Nachhinein viele Argumente finden, welche diese Vermutungen untermauern. Dies ist allerdings weder hilfreich, noch irgendeiner Weise zielführend – ausser man möchte das ZDF & Thomas Gottschalk sowieso diskreditieren.

Aus Rücksicht auf Samuel Koch verzichten wir auf die gewohnte Integration des Videos in diesen Artikel und wünschen ihm im Namen des BEO-Teams gute Besserung.

 

Quelle: www.journalist.de // www.antimedien.de