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Was denkt die Branche über Product Placement?

"Aktueller und zukünftiger Stellenwert von Product Placement in der Kommunikation bei Werbetreibenden und Agenturen"  - so nennt sich die Erhebung von El Cartel und der Fachhochschule Düsseldorf. 423 Fragebögen wurden ausgewertet, die Verantwortliche in Agenturen und Unternehmen beantwortet haben.

Wie die "Horizont" im Bezug auf die Studie feststellt, fehlen noch spektakuläre, große Produktplatzierungen in der deutschen TV-Landschaft. Der Fachzeitschrift zufolge sind einige der Gründe die Unsicherheit und das Unwissen in Bezug auf die Werbewirkung, die Effizienz und die Einstellung der Konsumenten.

Vor allem Spielfilme und Shows eignen sich laut der El Cartel Studie für den Einsatz. von Produktplatzierungen Aber auch für Dokutainment und Magazine sind Produktplatzuerungen den Unternehmen zufolge interessant. Ein Drittel der befragten findet die Genres Real-Life-Formate und Scripted Reality (Doku-Soaps mit vorgeschriebenem Drehbuch) passend.

Insbesondere die unsichere Werbwirkung und der problematische Imagetransfer sind für Agenturen die Hauptgründe dafür, dass sie die Werbeform nicht in ihren Mediamix einbezogen haben. Nur 10 % der befragten haben Sorgen, dass Zuschauer Placements ablehnen könnte. Damit ist diese Nennungen auf dem letzten Platz der möglichen Gründe.

„Interesse wecken" ist der Hauptgrund für Product Placement. Dabei bevorzugen es die Werbungtreibenden, wenn die Platzierung Teil eines Gesamtkonzepts ist. Doch auch einige Kreativagenturen halten Product Placement als eigenständige Maßnahme für sinnvoll.

Etwa Drittel der befragten Werbungtreibenden, ein Viertel der Media-Agenturen und 60 Prozent der Kreativagenturen Erfahrung mit Product Placement. Dabei sehen sowohl Werbungtreibende als auch Media-Agenutren und Kreativ-Agenturen eine inhaltliche Verbindung als erfolgsfaktor für ein gelungenes Product Placement.

Produktseitig kommen Placements aus Sicht der Befragten vor allem für die Branchen Automobil (87 Prozent), Unterhaltungselektronik (80 Prozent), Getränke (79 Prozent), Ernährung (73 Prozent) sowie Telekommunikation und Mobilfunk (67 Prozent) in Frage.

 

 

 

 

 

 

(Quellen: elcartelmedia.de, horizont.net, wuv.de)

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