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„p“-lumpes Placement hinfällig

Einigung für Kennzeichnung für Produktplatzierung gefunden: Klar war bislang, dass im Rahmen des 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrags, der am 1. April in Kraft tritt,  Product Placement kennzeichnungspflichtig sein wird. Nun haben die Sender sich auf ein kleines „p" am rechten, unteren Bildrand verständigt.

Wie genau das „p" grafisch gestaltet wird, bleibt jedem Sender selbst überlassen. So darf es auch an das CD des Senders angepasst sein und soll zu beginn einer Produktion bzw. nach einer Werbeunterbrechung eingestrahlt werden. Dies gilt für alle Produktionen, die nach dem 19. Dezember entstanden. Und auch nur dann, wenn sich mit „zumutbarem Aufwand" herausfinden lässt, ob Produktplatzierungen stattfanden.

Dieses kleine „extra" betrifft natürlich all jene Produktionen, die eingekauft wurden. Hierbei lässt sich nämlich nur schwer herausfinden, ob es product placements gegeben hat. Entweder, weil es zuviele Zwischenhändler gab, oder auch, weil Hollywood-Studios sich nur so ungern in die Karten schauen lassen mit wem Lizenzverträge geschlossen wurden.

Das heißt auch im Klartext, dass wir Daniel Craigs 4 Buchstaben in den letzten James Bond Filmen noch ohne „p"-lumpes schnorkel genießen können, wenn er in sein schickes Auto steigt. Im den nächsten leider nicht mehr.

 

Quelle: new-business.de