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Deutscher Mittelstand & Product Placement

Ein gutes Beispiel für ein deutsches mittelständisches Unternehmen, welches von der Werbewirkung der Werbeform des Product Placment überzeugt ist, nennt sich Rimowa. RImowa ist ein deutscher Kofferhersteller, steht für "Richard Morszeck Warenzeichen", sitzt in Köln und ist seit 1898 am Markt. Hier wird die Hälfte des Werbebudgets in diese Werbeform investiert. Weiterhin sorgen Agenturen in L.A. und in Brasilien dafür, keine Platzierung in einem interessanten Drehbuch zu verpassen. Der Plan geht auf: Im Jahre 2009 stieg der Umsatz um 89%.

"Für kleinere Unternehmen kann Product Placment ein gutes Mittel sein, ihre Marken bekannter zu machen", sagt Marketingexpertin Ramme. Des Weiteren können die Spielfime bspw. für Cross-Promotion genutzt werden, wie es BMW mit dem Modell "Z3 Roadster" in dem James Bond Film "Golden Eye" schön zeigt.

 

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Interessant ist die Position des OMW (Organisation Werbungstreibende im Markenverband): "Wir werden künftig eine klare Regelung haben - und das ist auch gut so", sagt Joachim Schütz, Geschäftsführer des OMW. "Wir glauben aber nicht, dass es große Budgetumschichtungen in diese Richtung geben wird." Im OMW sind ca. 100 werbetreibende Unternehmen vertreten, darunter hauptächlich große Marken (P&C, Kraft Foods, The Coca-Cola Company etc.). Könnten diese die Umstrukturierung und die damit verbundene Liberalisierung des Product Placement - Marktes als Angriff eine sehr beliebte below-the-line-Werbeform interpretieren?

Auch der ZAW-Geschäftsführer Bernd Nauen (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) erwartet "keinen Dammbruch" bei der Nutzung dieser Sonderwerbeform.

Damit das Potential von Prodcut Placement auch die Verbände nachhaltig überzeugt, müssen wahrscheinlich noch mehr Erfolgsstorys wie diese von Rimowa her.

(Quelle: www.handelsblatt.com)

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