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Product Placement für Kinder gefährlich?

Die British Medical Association (BMA) hat starke Bedenken wegen der geplanten Liberalisierung des Product-Placement in Groß Britannien. Insbesondere die Platzierung von Alkohol, Glücksspiel und ungesunden Nahrungsmitteln sind der Organisation ein Dorn im Auge.

"Die BMA ist tief besorgt über die Entscheidung", lautet eine der Kernaussagen des vorgelegten Textes. Die Natur der Produktplatzierung sei es, die Grenzen zwischen Inhalt und Werbung zu verwischen. „Studien zeigen, dass Kinder besonders anfällig" für diese Form des Marketings sind, so die Verfasser.

Die Rundfunkanstalten schätzen wie Mehreinnahmen durch Product Placement auf etwa 140 Mio. Pfund (rund 155 Mio. Euro) im Jahr. Nicht zuletzt dies wird Kultur-Sekretär Ben Bradshaw dazu bewegen der Regierung die Liberalisierung der Produktpaltzierungen zu empfehlen, um auch die in UK von leeren Kassen geplanten Medienunternehmen zu entlaste.Ohnehin sieht der Gesetzentwurf, wie auch in Deutschland, ein Verbot in Kinderprogrammen vor.

 

(Quelle: brandrepublic.com, pressetext.ch)

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