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Mindhsare mit Studie zu Smart-TV

Smart-TV_Product_Placement_TV_CommerceLaut Klaus-Peter Scharpf, Geschäftsführer von Mindshare, ist die Brücke zwischen linearem TV hinein ins dynamische Netz längst geschlagen. Die Lust an hybriden TV - Nutzungen steigt und ist längst ein aktueller Hoffnungsträger der Unterhaltungsindustrie. Durch diese Verschmelzung von Fernsehen und Internet über das TV-Gerät, werden den Nutzern attraktive Features zur Verfügung gestellt.
Laut Mindsharestudie sollen Zuschauer zukünftig ganz bequem vom Sofa aus mit Hilfe der Fernbedienung Wetterinformationen, Nachrichten und Internet - Videos abrufen können , sowie Online shoppen, mailen, twittern, chatten und vieles mehr. Auch wenn von einem neuen „Großen Ding" in der Medienrevolution gesprochen wird, so ist doch die Entwicklung des Smart - TV, Connected - TV oder auch IPTV genannt, nicht mehr wirklich neu, die ersten Internetfähigen Geräte schon vor gut drei Jahren auf den Markt gebracht wurden. Doch es ist längst noch nicht die Rede von einheitlichen Gerätestandards, die Funktionalität und das Angebot sind noch sehr unterschiedlich je nach Hersteller. Vor allem wenn es sich um den Umfang vorinstallierter und herunterladbarer Apps handelt, gibt es noch große Unterschiede bei den Anbietern. Gerüchte zufolge sollen Google und Apple mittlerweile an neuen Geräten und Angeboten arbeiten und an weiteren Allianzen mit Herstellern feilen.
Doch wie groß ist die Kaufintention und Nutzung der Smart - TV's wirklich und in wieweit haben sie sich bereits in den heimischen Wohnzimmern durchgesetzt? Betrachtet man die aktuelle Studie der Frankfurter Media - Agentur Mindshare verfügen bereits 24 % der befragten 1139 Online-User über ein sogenannten Smart - TV. Wobei die Internetfähigkeit des Fernsehers bei drei von zehn Besitzern nicht ausschlaggebend für den Kauf war, sondern lediglich eine zusätzliche Funktion darstellt, von der sie gar keinen Gebrauch machen. Laut der Studie sind die Nutzer noch längst nicht aktiv genug während des Fernsehens. Es werden hauptsächlich Funktionen, wie das Abrufen der aktuellen Nachrichten oder des Programms genutzt (57 - 59 %). Die Möglichkeit des Online-Shoppings, - Banking, E-Mail Abrufens oder die Nutzung von Social Media Netzwerken (18 - 26%) kommt dabei kaum zum Einsatz. Die am häufigsten verwendeten Internetfeatures, sind lediglich das Anschauen von Videos oder das freie Surfen im Internet (51 - 44 %). Vielen ist die Möglichkeit der Internetnutzung über die Fernbedienung einfach zu umständlich und zu müheselig (73 % aller Online und 80% aller Smart - TV-Nutzer) oder sie möchten sich während des TV Guckens mit nichts anderem beschäftigen, als mit ihrem aktuellen Programm (69 % aller Onliner und 65% aller Smart - TV - Nutzer).

Mit dem Smart - TV wird sich das bisherige Fernsehverhalten verändern, bis dahin ist es zwar noch ein langer Weg, aber in einigen Jahren wird man sich nicht mehr die Frage stellen, ob Fernsehen oder Internet. Aktuell prallen bei der Verschmelzung von Internet und Fernsehen noch zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite gibt es den passiven Smart - TV - Nutzer, der sich gerne von dem vorgegebenen Fernsehprogramm unterhalten lässt (72%) und auf der anderen Seite der interaktive Nutzer, der es bevorzugt sich sein ganz individuelles Programm zusammenstellt (71%). Es kommt also nur auf die jeweilige Situation des Users und auf das aktuelle Programmangebot an. Auch wenn noch nicht all die verlockenden Features des Smart - TV genutzt werden, so kann man doch davon sprechen, dass die Lust an der hybriden TV - Nutzung stetig steigt.

 

 

(Quelle: mindshare.com)