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Publisher setzen verstärkt auf Native Advertising

Das Interesse an Native Advertising steigt laut einer Umfrage unter 260 Publishing-Führungskräften zwar stark an, doch der Markt bleibt bisher größtenteils unerschlossen. Nur gut 20 Prozent der Befragten nutzen die Werbeform derzeit. Das soll sich in Zukunft ändern.

 Die Bedeutung des Native Advertising wird in den kommenden zwölf Monaten stark steigen. Zumindest geht dies aus einer Umfrage der Software-Firma Cxense aus dem norwegischen Oslo hervor, die sich unter anderem auf Werbung und Daten-Management spezialisiert hat. Befragt wurden 260 Führungskräfte aus dem Publishing-Sektor, die zwar stark an dieser Form der Internetwerbung interessiert seien, von denen derzeit aber nur rund 20 Prozent native Werbung nutzen. Die Umfrage, die gemeinsam mit dem „Editor & Publisher“-Magazin herausgegeben wurde, bestätigte allerdings, dass gut 25 Prozent der Teilnehmer in den nächsten zwölf Monaten erstmals auf Native Ads setzen wollen.

Das bedeute auch mehr Native Advertising auf Seiten, welche die Werbeform bereits nutzen. Laut einem Artikel von „AdExchanger“ seien so zum Beispiel die entsprechenden Einnahmen der „Huffington Post“ zwischen dem zweiten Quartal 2014 und dem entsprechenden Vorjahresquartal um insgesamt 347 Prozent gestiegen. Außerdem gehe aus der Umfrage hervor, dass besonders das zielgerichtete Ansprechen von Nutzern erforderlich sei. Zwei von drei Befragten hielten das Interesse der User an den beworbenen Inhalten für wesentlich – 26 Prozent meinten es sei wichtiger als in anderen Anzeigenbereichen. „Richtig angewendet kann Native Advertising ein Segen für Publisher sein. Lesern können dadurch bezahlte und relevante Inhalte gezielter vermittelt werden – was sie beschäftigt und länger auf den Seiten verweilen lässt“, erklärt Cxense-Geschäftsführer Raman Bhatnagar.

Obwohl 40 Prozent der Teilnehmer zugaben, das Konzept von Native Advertising vielleicht noch nicht ganz verstanden zu haben, sind die Publisher recht geteilter Ansicht im Bezug auf diese Ads. 45 Prozent der Befragten glaubten, dass die Werbeform für „Publisher, Werbende und Konsumenten von hohem Wert“ sei, wohingegen 30 Prozent davon sprachen, dass native Werbung „den Journalismus durch das Verschwimmen der Linien von Werbung und redaktionellen Inhalten verwässert“.

 

http://www.cxense.com/native-advertising-bandwagon

http://www.adexchanger.com/publishers/how-the-huffington-post-does-native/

http://www.editorandpublisher.com/

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