Hauptmenü

Content Marketing auf der NEXT

Curved Content Marketing Auf der NEXT Conference in Berlin war Curved mehrfach Thema. Das mag daran liegen, dass SinnerSchrader Host der Veranstaltung und Herausgeber des Magazins ist. Trotzdem ist Curved ein eindrucksvolles Beispiel von Content Marketing - was auch die Zahlen belegen. Aber was ist Curved? Man könnte es als Mischung zwischen Vogue, Business Punk und  GQ beschreiben. Und auch wenn man es kaum sieht: Curved wird vom Telekommunikationsanbieter E-Plus finanziert. 

Daher stehen unterm Strich auch Vertragsabschlüsse und Handyverkäufe im Vordergrund, auch wenn man es dem Portal nicht direkt ansieht. News, Kommentare und Tests rund um mobile Devices und passenden Apps werden geboten. Dazu Cutting Edge Technology im Mobilebereich. "Stylish" umgesetzt und mit einem ganz eigenen Loog & Feel.  Auch als gedruckte Version ist Curved nicht nur an E-Plus Kunden versendet worden. Die Wirtschalft-Journalisten Felix Disselhoff und Nils Jacobsen gehören zum Gründungsteam. Die Redaktion sei unabhängig, betont Sinner Schrader mit dem Hinweis, die Website soll sich mittelfristig über Werbung finanzieren. Die E-Plus-Marke Base schaltete als erster Kunde. Da schließt sich dann doch wieder der Kreis. Auch zum Unternehmenseigenen Shop wird verlinkt, was Blogger dann wieder kritisieren: 

"Da ist eine ganze Menge “PR-Sprech” ausgestreut worden, der mich immer wieder direkt ein wenig abschreckt, insbesondere wenn der Hinweis auf die E-Plus Gruppe nur im Impressum zu finden ist. Ob dies auch der Grund ist, warum im Moto X-Artikel nicht auf die entsprechenden Angebote von 1&1 und Cyberport verlinkt wird? Das Moto X scheint wohl bei E-Plus noch nicht verfuegbar zu sein, oder?"

Zurück zur Next: Kay Schwabedal, CMO eplus (Foto 1) stellte Curved in der Session "The New Leaders" als ein Beispiel neuer Management- und Marketingdenkweisen vor. 

Curved auf der NEXT

 Im Content Marketing Slot hat Axel Bergander von SinnerSchrader dann Einblicke in die operative Umsetzung gegeben. 

Dabei unterstrich er, die klare Abgenzung zu Formaten wie die Branded Entertainments von Red Bull, Sponsoring oder Events. Produkte und deren User Experience stehen klar im Vordergrund. 

Vorbild war laut Bergander der Guide Michelin, ein Produkt welches als Markeitnginstrument gestartet war und wofür Menschen heute bereit sind zu zahlen. Nach dem Motto: Don't sell the fish - talk about the Receipts. Denn einen Fischerkäufer fragt man nicht, ob der Fisch gut sei - seine Antwort muss JA lauten. Bei Curved geht es daher vornehmlich um Credibility. Das Ziel war also: Mit Credebility der Experten den Mainstream erreichen.

MIt 20 bis 25 Artikeln und einem Video im Schnitt pro Tag wird wohl auch genug Content geliefert Unique User anzulocken und Abverkauf zu generieren. Und genau das ist auch das Ziel. 

Was den Abverkauf angeht hat Bergander sich nicht in die Karten schauen lassen. Dafür gabe es Einblicke in die Webanalytics: 

Curved Besucherzahlen

Den Erfolg des Projekts kann man seiner Meinung nach ohnehin erst zu einem späteren Zeitpunkt betrachten. Kurzfirstig hätte Affiliate sicher mehr Sinn gemacht. 

Wenn man aber sieht, dass die Contentdatabase direkt mit der Database des Shops von Smartkauf (gehrt zu e-plus) verbunden ist, kann man dem nur zustimmen. Und was das Linkbuilding angeht, hat e-plus/ SinnerSchrader wohl alles richtig gemacht. "Wann bekommt ein Deutscher Telekommunikationsanbieter schon Links von Techcrunch und Co", So Bergander. 

So ist das Trafficmanagements auch einer der wichtigsten Aspekte des Projekts (siehe Schaubild unten - "Content muß gepusht werden"). Anfangs waren Social Media und Content-Recommendation der wesentliche Trafficbringer. Doch schon nach wenigen Wochen ist Google der Haupt-User-Lieferant. Seeding ist (fast) alles: "Content muss gepusht werden". Besoders schön zu sehen, wie eine Corporate Contentplattform das nutzt ("Feed your Longtail"), worüber deutsche Publisher noch jammern. "Google is your friend" so Bergander. 

Setup Curved Team

 

Quelle: Mobilegeeks.de, w&V