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Cartoons auf allen Plattformen erzählen

Cartoon Digital - Transmedia and interactive animation in MünchenDie europäischen Cartoon-Produzenten treffen sich beim Cartoon Digital in München um sich über das Thema Transmedia zu informieren und auszutauschen. Die digitale Weiterverwertung des Cartoon-Contents bietet neue Chancen im Marketing mit den Filmen. Die Unterhaltungselemente werden längst nicht mehr nur im TV und Kino erzählt, sondern vielfältig als Games, Episoden im Web und Apps, erläutert Dr. Michaela Haberlander, Förderreferentin Games beim FFB Bayern und freut sich über die Präsenz der Cartoon-Elite auf dem Kongress in München, der tatkräftig von der Bayerischen Staatskanzlei unterstützt wird.

Zu BEO spricht Michaela Haberlander über die Erstellung ihrer aktuellen Broschüre „Bavaria Enter the Game“ und beispielhaft über die Förderung eines speziellen Games, das den Cartoon-Produzenten großen Erfolg brachte:

 

Beim Cartoon Master gehe es vor allem darum, bei den Producern ein Gefühl dafür zu wecken, transmedial zu arbeiten, so Michaela Haberlander. Die Jugend lebt uns das bereits Tag für Tag vor, sie hinterfragt nicht, auf welchem Medium eine Geschichte erzählt wird. Das Buch am Morgen, die Webisode am Computer, immer geht es rein um das Erlebnis mit der Story. Davon weiß auch Juliet Tzabar, MD von Plug-In Media UK in ihrem Vortrag „Balancing Gameplay with Storytelling“ zu berichten. Über die Beobachtung ihrer eigenen Kids konnte sie sich beeindruckend gut in deren Wünsche hineinversetzen und so aktuelle Transmedia-Trends erkennen und umsetzen.

Producer lernen den „digitalen Shift“ zu vollziehen
Yolanda Alonso, Director der Cartoon Masters & Cartoon Connection, bestätigt, dass das jährliche Event “Transmedia”, den Animations-Produzenten viele Möglichkeiten aufzeigt, Vorteile aus dem „Digital Shift“ zu ziehen und andere Plattformen als TV zu nutzen. Es ist wichtig, mit seiner Cartoon-Marke dahin zu gehen, wo das Publikum ist und diese mobil verfügbar zu machen. Damit würden die Producer auch dem Wunsch der Distributoren Rechnung tragen, so Yolanda Alonso zu BEO, die nach mehr interaktivem Content verlangen.

Mit Produktplatzierungen müsse man jedoch vorsichtig agieren, so Yolanda Alonso, da der Content häufig an Kinder gerichtet sei. Aber die umfangreichen Möglichkeiten im Marketing mit den Filmen auf den zahlreichen Plattformen sei in jedem Falle zu begrüßen, da sie „mehr Geld und mehr Visibilität“ für die Cartoon-Marke bringe.

In der Vermarktung auf vielen Plattformen sehen auch Michael Luda, Geschäftsführer von Bastei Media und Prof. Thomas Langhanki, Geschäftsführer von Experimental Game aus Deutschland Vorteile. Sie zeigen dies an Projekten für Erwachsene auf, wie dem „Coffeeshop“ mit Buch und App, als auch an Projekten für Kinder wie zum Beispiel den „Slumbers“, bei dem künftig Kinder auch selbst ihre Geschichte erzählen können. In dem Vortrag von Arne Lohmann, ZDF Enterprises, ging es um die Sicherung von Lizenzrechten für neue digitale Player, die ein Transmedia-Storytelling erst ermöglichen.

Von der Cartoon Masters Reihe steht dieses Jahr noch das Cartoon Finance in Belfast UK vom 26. bis 28. November an. Im Herbst wird sich die Cartoon-Community vom 17. bis 20. September beim jährlichen Cartoon Forum in Toulouse treffen, bei dem BEO wieder Medienpartner sein wird.

Video: BEO/SF
BEO-Autorin: Sandra Freisinger-Heinl

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